Geschichte

Die Entstehung von Produkten zur Fernsehdistribution und Programmplanung im Jahre 1996 machte es nötig, innerbetriebliche Schulungen vorzunehmen. Mitarbeiter erlernten in Kursen und Kurzseminaren sowie teilweise in laufenden Prozessen die Grundzüge der neuen Technologien und derer Möglichkeiten.
 
Ein Jahr später wuchs der Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften bereits deutlich. Es wurde die Feststellung gemacht, dass mit Personal aus dem TV- oder IT-Bereich jeweils Hemmnisse bestanden, sich in den jeweils anderen Arbeitsabläufen zurecht zu finden und diese mit den eigenen festen Gewohnheiten zu vermischen. Das Zusammenwachsen der Technologien erforderte allerdings eine offene Sicht sowohl auf TV-Technologie als auch auf die damit im ip-TV-Markt extrem eng verbundenen Tätigkeiten im IT-Bereich.

Es wurde in den folgenden Monaten die Erfahrung gemacht, dass Personal, welches sich mit langjähriger Berufserfahrung aus einem der Bereiche rekrutierte, nicht in der Lage war übergreifend zu denken und zu handeln.

Aus dieser Situation heraus wurde die Akademie für Internet-TV Berufe ins Leben gerufen. Zunächst wurden vier innerbetriebliche Ausbildungen angeboten. Diese Berufe nannte man:
  • net-television art-designer, mit Ausrichtung auf Erstellung von ip-TV Oberflächen und parallelen Mehrwertdiensten
  • net-television Regiekameramann, mit Ausrichtung auf Dreh, Regie, Produktion und Schnitt für ip-TV
  • net-television Techniker, mit Ausrichtung auf Livestreaming, Serversysteme, FLB-Netze und Kameratechnik
  • net-television Kaufmann, mit Ausrichtung auf Planung, Betrieb und Advertisung für ip-TV-Stationen

Trotz Anfrage konnten die Berufe nicht bei der IHK angemeldet werden, da zu viel technologischer Transfer in die Öffentlichkeit und zum Wettbewerb des Unternehmens ArtVoice stattgefunden hätte, was zum damaligen Zeitpunkt in Patentvorbereitungsphasen und ständiger Entwicklung auf mittlere Sicht zum Verlust der Wettbewerbsfähigkeit geführt hätte.

Mit dem Wachstum der internen Akademie und dem regen Zulauf junger Leute wuchs der Ausbildungsbereich. Es wurden nun auch Arbeitskräfte fremder Unternehmen geschult und auf den Markt vorbereitet. Besonders nach Vergabe der maßgeblichen Patente konnte frei am Markt gearbeitet werden und es konnte auf ein Wachstum des Gesamtmarktes gesetzt werden.

Dies machte vor allem ein Ziel wichtig. Es sollten in den folgenden Jahren möglichst viele Fachkräfte im Bereich ip-TV auf den zu erwartenden Ansturm von neuen Sendern vorbereitet werden. Mit dem Aufbau von über zweihundert Sendern in den letzten Jahren ist nun trotz Ausbildung ein Mangel an Fachkräften bereits eingetreten.

Um hier Vorschub zu leisten wurde die Akademie erweitert. Es wurden Akademisten außerhalb einer herkömmlichen Berufsausbildung aufgenommen, die im Rahmen einer studienähnlichen Unterrichtsplanung die Ausbildung in nur zwei Jahren erhalten.

Für diese Art der Lehre war es wichtig den praktischen Anteil an der Ausbildung deutlich zu erhöhen. Akademisten für Internet-TV Berufe haben die Möglichkeit in verschiedenen Industrieunternehmen Praxissemester einzulegen und parallel ein eigenes TV-Projekt während der Ausbildung aufzubauen.

Dieses Praxisprojekt dient der Schärfung des Verantwortungsbewusstseins der jungen Leute im Umgang mit dem Medium Fernsehen. Nach der Ausbildung haben sie die Möglichkeit sowohl in einem Unternehmen der ArtVoice Gruppe unterzukommen, als auch in der Industrie um TV-Bereich oder im Corporate-TV Bereich Lücken zu besetzen, die in den letzten Jahren aufgerissen sind. Darüberhinaus gibt es die Chance, das im Studium begonnene Projekt als eigenständiges Unternehmen weiter zu führen und wirtschaftlich zu betreiben.

Unterrichtsmaterial, Schnittplätze, Kameras und Lehrpersonal werden seit Jahren durch den Hauptsponsor Ingo Wolf bereitgestellt. Heute haben die damals ersten Auszubildenden bereits seit langer Zeit Anstellungen gefunden und sind teilweise bereits in Geschäftsführungsposition in TV-Unternehmen. Die damaligen Studentenprojekte sind heute bereits zum Teil in eigenen Unternehmen ausgegründet worden und haben sich als wirtschaftlich eigenständig und tragfähig erwiesen.

Durch den Namenswechsel zu Bavarian Broadcast Academy (BBA) - Institut für TV- und Medienausbildung, bekam die Akademie einen neuen Anstrich. Für die nächste Zeit hat sich die Akademie zum Ziel gesetzt, den neuen Studiengang zum Virtual Set 3D engineer aufzubauen und parallel weite Teile des Angebotes an Seminaren und Kursen auch in einem eigenen TV-Sender zugänglich zu machen.

 

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